Sicherheit: Venezuela gehört mit Sicherheit nicht zu den einfachsten und ungefährlichsten Reiseländern der Welt- auf der anderen Seite- ist trotz in den letzten Jahren ansteigender Kriminalität, das Reisen in Venezuela meist unproblematisch und sicher. Allerdings muss man als Reisender gewisse Vorsichtsregeln einhalten, die aber normalerweise schon der gesunde Menschenverstand verlangt. Ein klassisches Beispiel sind jene Touristen, die frisch im Lande angekommen, sich am Flughafen von Maiquetia (Caracas) ein Piratentaxi in die Stadt nehmen (ist etwas günstiger als die regulären, sichereren Linientaxis) und dann gleich schlechte Erfahrungen machen. Das kann am Ende ein viel zu hoher Fahrpreis sein, entgegen jeder vorherigen Absprache, oder im schlimmen und häufigen Falle kann es zu einem bewaffnten Überfall führen, bei dem der Gast sein gesamtes Geld und Gut verliert und froh ist noch am Leben zu sein. Besonders in letzter Zeit hört man immer öfters von sehr gut organisierten Räuberkommandos, mit Taxen, die sehr offiziell aussehen. Es ist empfohlen, schon ab dem Aussteigen aus dem flugzeug wachsam zu sein. Es ist eine gute Idee im hellen an zu kommen, wann immer möglich. Überprüft auf Fly.com und anderen Reise-Seiten die möglichen Routen. Eine Ankunft inmitten der Nacht in einer fermnden Stadt ist etwas anderes als beim Tageslicht. Um solche Erfahrungen zu vermeiden sollte man entweder mit einem offiziellen Taxi fahren (schwarze Ford Explorer, ein Restrisiko bleibt dennoch bestehen, da man offizielle Taxen als Laie auch nicht so gut erkennt) Oder man fährt mit dem Bus (vom nationalem Terminal) in die Stadt zur ersten Metrostation. Ihr könnt uns auch vor Eurer Anreise kurz ein E- mail schicken, und wir lassen Euch von einem zuverlässigen, deutschsprachigen Fahrer abholen, der für kleines Geld alle Angelegenheiten für Euch löst. Eine gute Lösung ist eine Weiterreise mit Flugzeug vom nationalen Flugahafen noch am selben Tag. Z.B. wenn Ihr zu uns wollt mit dem Abendflug nach Cumana und dann mit einem von unseren Taxis bis Carúpano. Aber auch andere Städte kann man abends noch anfliegen und nirgends ist das Risiko so groß wie in Maiquetia. Wir organisieren das gerne alles für Euch, kümmern uns um die Transfers und besorgen die Flugtickets. Auch sollte man sein Auftreten im Lande ein wenig überdenken. Selbstverständlich sollte man nicht, mit Kamera und Geldbeutel umhangen, durch irgendwelche dunklen Strassen schleichen. Man muss nicht immer zeigen, dass man mehr Geld als seine Gastgeber hat- andererseits ist ein sicheres, nicht ängstliches Auftreten sehr wichtig. Ein Hund spürt auch, wenn jemand Angst hat- ähnlich geht es auch den "Malandros" (Gangstern). Natürlich ist im Falle eines echten Überfalles nichts wichtiger, als sein Leben zu retten und man sollte sich nicht zu Dummheiten hinreißen lassen. Es ist immer gut etwas Kleingeld (aber auch nicht zu wenig) griffbereit zu haben. Also: Selbstbewusstes Auftreten, etwas Vorsicht (man lässt sich auch nicht von jedem wildfremden Menschen in sein Haus einladen, auch wenn man damit 98% der Venezolaner unrecht tut), zu gewissen Uhrzeiten gewisse Zonen meiden, Vorsicht und Höflichkeit gegenüber Polizei und anderen Sicherheitskräften, keine Drogen oder Schwarzgeldgeschäfte und immer den eigenen, gesunden Menschenverstand benutzen. Und natürlich gibt es auch gefährliche Tiere in Venezuela. Giftige Schlangen, Skorpione, Jaguare (hier Tiger genannt), Riesenschlangen und fleischfressende Orchideen wurden schon gesichtet. Nur sind diese Arten leider immer mehr auf dem Rückzug; als Besucher des Landes sollte man bitte seinen Teil zum Schutz der Artenvielfalt beitragen.
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